TuS Ricklingen
TuS Ricklingen

Arbeitsgemeinschaft Ricklinger Vereine von 1957 e. V. (ARV)

 

Einer der ältesten Vereine in Ricklingen ist wohl die Ricklinger Schützengesellschaft, die 1853 gegründet wurde. In der Folgezeit, insbesondere um die Jahrhundertwende, kamen viele andere dazu. 1865 gründeten sangesfreudige Ricklinger den Gesangverein "Euterpe". 1878 entstand die freiwillige Feuerwehr und 1883 die Kameradschaft Ricklingen. 1906 wurde die „Freie Turnerschaft“ 1908 der Schwimmverein "Aegir" sowie der "Rugbyclub 08" und 1912 die Sportgemeinschaft "Saxonia" gegründet. Sicher ist diese Aufzählung nicht vollständig. Sie zeigt aber, dass es schon damals ein großes Bestreben gab, sich im Kreise Gleichgesinnter zusammenzufinden, um gemeinsamen Interessen nachzugehen.

Dieses kameradschaftliche und freundliche Miteinander beschränkte sich aber nicht nur auf die einzelnen Vereine und Zusammenschlüsse. Auch zwischen den Vereinen gab und gibt es freundschaftliche Beziehungen. Vor allem in schwierigen Zeiten stand man fest zusammen.

 

Erinnert sei an die vielen gemeinsamen sportlichen Veranstaltungen in Nachkriegsjahren. Damals beschloss man, abwechselnd auf den verschiedenen Sportplätzen wenigstens einmal im Jahr gemeinsame Sportveranstaltungen durchzuführen.

Die Veranstaltung fand 1951 auf dem Sportplatz vom Rubgyclub 08 statt. 1952 wurde die Veranstaltung von Sportfreunde Ricklingen ausgerichtete und nachdem 1952 unsere Sportanlage endlich wieder freigegeben wurde, konnte die Veranstaltung 1953 auf dem TuS-Platz stattfinden.

Heinz Reinhold, der Vorsitzende von 08, sagte zum Geleit: "Möge dieser Entschluss und der Geist der Veranstaltungen dazu beitragen, den hohen Gedanken der Einigkeit, innerhalb der Ricklinger Sportwelt, zu stärken und das Zusammengehörigkeitsgefühl fördern. An Erfolgen im Fußball, Rugby, Handball oder Leichtathletik, wollen wir uns gemeinsam freuen, wenn sie Ricklinger Vereine erzielen!"

Karl Behnsen, der Vorsitzende von Sportfreunde, sah in dem Vereinsnamen "Sportfreunde" die Selbstverständlichkeit, mit allen Ricklinger Vereinen ein freundschaftliches Zusammenleben zu pflegen und hoffte, dass ihr Beitrag zur Eintracht der sporttreibenden Menschen beiträgt!

Unser damaliger Vorsitzender Adolf Futter rief alle Sportler, Vereinsleiter und Betreuer auf, bei der Jugendarbeit nicht nachzulassen und sah in der sportlichen Ertüchtigung die besten Möglichkeiten zur Schaffung gesunder Lebensbedingungen und Festigung des Charakters und der körperlichen und geistigen Haltung!

Die Vereine wurden immer größer. Die Bewältigung der vereinseigenen Aufgaben und vielfältigen Sportarten, ließen diese schönen Sportfeste wieder einschlafen.

1957 gründeten dann mehr als 20 Vereine die Arbeitsgemeinschaft Ricklinger Vereine, kurz ARV genannt.

Die vielfältigen, gesellschaftlichen Aktivitäten mündeten schließlich auch im Bau des Freizeitheims Ricklingen. Initiator und Motor dieses Projektes war Fritz Haake, der erste Vorsitzende der ARV, der damit maßgeblich an der Entstehung beteiligt war. An ihn erinnert der Fritz-Haake-Saal. Im Mai 1967 wurde das Freizeitheim fertig gestellt und dem Stadtteil übergeben. Leider erlebte Fritz Haake diesen Festakt nicht mehr, er starb 1963.

Besonders stark setzten sich die Vorsitzenden der ARV für den Bau einer Spiel- und Sporthalle in Ricklingen ein die für den Sport so dringend benötigt wird. Leider bisher ohne Erfolg.

1961 wurde der erste Ricklinger Volkslauf organisiert. Elf Jahre hintereinander fand diese Veranstaltung großen Zuspruch und zog sogar Läuferinnen und Läufer aus dem Ausland an. Der TuS Ricklingen zeichnete für die Ausführung verantwortlich und unser Ehrenvorsitzende, Ferdinand Döring, war lange Zeit und Motor und guter Geist der Veranstaltung. Auch gemeinsame Spiel- und Sportfeste fanden und der ARV-Regie statt.

1972 wurde zur Erweiterung des Sportangebots ein Trimmpfad angelegt. Die anfängliche Euphorie ließ bald nach. Ohne Aufsicht durch die Sportvereine verödeten die Parcours, und die Geräte und Hinweisschilder wurden ein Opfer des Zerfalls oder der Zerstörung.

Ein gelungenes Beispiel vereinsübergreifender Zusammenarbeit ist die Kooperation des TuS mit Aegir und Waspo. Die eröffnet die Möglichkeit gegen einen Zusatzbeitrag an den Sportarten des jeweils anderen Vereins teilzunehmen.

Quelle: Festschrift zum 100-jährigen Bestehen

 

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